Vegane Ostergeschenke und andere Gedanken zum Montag

Bald ist Ostern. Und es ist gar nicht so leicht, vegane Leckereien fürs Osternest zu finden. Natürlich könnte ich auch einfach auf herkömmliche Nougat-Eier und Milka-Hasen zurückgreifen. Aber heißt es nicht, ein Geschenk ist immer auch ein Stück desjenigen, der es verschenkt? Und Milchschokolade und Annemarie, das passt einfach nicht zusammen.

Groß ist die Auswahl an veganen Süßigkeiten in normalen Supermärkten nicht. Weil geeignete Produkte nicht immer explizit als vegan ausgezeichnet sind, muss man schon sehr suchen. Aber ist ja auch Ostern. Bei Aldi zum Beispiel gibt es Fondant Dottereier, Fondant Hasen, Marzipaneier und Mini-Eier von Moser-Roth (zartbitter). Bei Lidl findet man ebenfalls vegane Marzipan-Eier und von Favorina Schokoladen Eier in den Sorten Amaretto und Creme de Cassis. Gelee-Früchte sind auch vegan, genau wie Marzipankartoffeln, Grün-Ohr Hasen und andere Gummitiere von Katjes, Mon Cherí, Ritter Sport Marzipan und Manner-Waffeln. Der Osterhase von After Eight sowie der Lindt Goldhase edelbitter sind ebenfalls vegan.

Oder man bestellt gleich im Internet. Ich mache ja keinen Hehl daraus, dass ich voll auf die Sachen von Attila Hildmann abfahre. Seine Schokoladen-Ostereier habe schon im Februar vorbestellt, damit ich zu Ostern auch ja welche essen kann!

Die Eier stehen seitdem bei uns im Schoko-Schrank. Manchmal höre ich sie säuseln. „Iss mich! Iss mich!“ Seit Aschermittwoch machen wir nämlich Zuckerfasten und ich muss sagen, so ein kleines bisschen Schoki wäre schon mal wieder ganz toll. Aber abgemacht ist abgemacht. KEINE Süßigkeiten! Umso größer ist die Vorfreude aufs Osternaschen!

Einen richtigen Effekt habe ich übrigens noch nicht bemerkt. Ich habe nicht nennenswert abgenommen. Gut, liegt vielleicht auch daran, dass ich zur Kompensation verstärkt Nüsse knabbere, die kalorientechnisch ja fast noch „schlimmer“ sind. Aber gesünder sind die allemal.

Und man fastet ja auch nicht, um abzunehmen, sondern um sich zumindest einmal im Jahr in Verzicht zu üben. Ich komme auch sehr gut zurecht ohne den ganzen Zucker. Ich habe mir deshalb vorgenommen, auch nach Ostern seltener Süßes zu naschen. Es gibt, wie gesagt, eh nicht viel Auswahl an veganen Naschereien. Sind auch meistens teurer als „normaler“ Süßkram.

Das ist auch irgendwie bezeichnend, oder. Tierische Produkte sind billige Massenware. Traurig. Da lieber kaufe ich nur ab und zu mal ein Ei von Attila Hildmann, als irgendwelchen Schrott. Und verschenken möchte ich selbigen erst recht nicht.

Mein kleines Osterhäschen hat übrigens nun endlich den „Dreh“ raus. Seit Samstag rollt sie sich munter vom Rücken auf den Bauch, manchmal sogar wieder zurück. Ich bin so stolz! Dachte schon, sie liegt für immer einfach da. Bald geht es los mit Krabbeln…und Hinsetzen und Hochziehen und Laufen und ehe ich mich versehe, huscht sie mit ihren Cousins durch die Büsche und jagt Osterhasen. Das wird ein Fest! 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s